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Content Marketing · Nabenhauer Consulting

Content Marketing Funnel: Wie bauen Sie ein System auf, das Besucher zuverlässig in Kunden verwandelt?

28. Mai 2026 · 18 Min. Lesezeit · von Robert Nabenhauer

Content MarketingLeadgenerierungSales FunnelSocial MediaDigitales Marketing

Ein Content Marketing Funnel ist ein strukturiertes System, das potenzielle Kunden durch gezielte Inhalte von der ersten Wahrnehmung einer Marke bis zur konkreten Kaufentscheidung begleitet. Er verbindet Reichweite, Vertrauen und Conversion in einer kohärenten Strategie – und ist damit das Fundament jedes nachhaltigen digitalen Marketingansatzes.

Kurz zusammengefasst:

Ein Content Marketing Funnel gliedert sich in drei Phasen: Awareness, Consideration und Decision. Jede Phase erfordert spezifische Inhaltsformate und Ziele. Wer alle drei Phasen strategisch bespielt, schafft ein System, das Besucher schrittweise zur Conversion führt.

Wichtiger Hinweis:

Ein Content Marketing Funnel ist kein universell einsetzbares Fertigprodukt. Welche Inhalte, Kanäle und Maßnahmen in jeder Phase tatsächlich wirken, hängt stark von Ihrer Branche, Zielgruppe und Ihren Ressourcen ab. Prüfen Sie alle Ansätze sorgfältig auf ihre Eignung für Ihre individuelle Situation.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Content Marketing Funnel besteht aus TOFU, MOFU und BOFU – jede Phase hat eigene Inhalte, Ziele und Erfolgskennzahlen.
  • Social Media, Automatisierung und gezielte Content-Distribution ermöglichen es, den Funnel auch mit begrenzten Ressourcen effizient zu betreiben.
  • Kontinuierliche Analyse und phasenspezifische KPIs sind entscheidend, um Schwachstellen im Funnel frühzeitig zu erkennen und gezielt zu beheben.

„Ein gut aufgebauter Content Marketing Funnel ist kein Marketingwerkzeug unter vielen – er ist das verbindende Element zwischen Sichtbarkeit und Umsatz. Wer Inhalte ohne Funnellogik produziert, investiert Ressourcen ohne klares Ziel. Wer den Funnel konsequent durchdenkt, schafft ein System, das Vertrauen aufbaut und Entscheidungen ermöglicht.“

— Praxis-Einschätzung von Nabenhauer Consulting


Was ist ein Content Marketing Funnel und warum ist er entscheidend für Ihren Geschäftserfolg?

Ein Content Marketing Funnel beschreibt den strukturierten Weg, den potenzielle Kunden durch gezielte Inhalte zurücklegen – von der ersten Berührung mit einer Marke bis zur Kaufentscheidung. Er macht Content-Investitionen messbar und steuerbar.

Der Begriff „Funnel“ – auf Deutsch Trichter – beschreibt die Logik dahinter: Viele Menschen nehmen oben Kontakt mit Ihren Inhalten auf, wenige erreichen am Ende eine Kaufentscheidung. Diesen natürlichen Auswahlprozess gestalten Sie im Content Marketing Funnel aktiv mit. Anstatt Inhalte ohne strategischen Zusammenhang zu veröffentlichen, schafft der Funnel eine Architektur, in der jeder Inhalt eine klare Funktion übernimmt.

Für Unternehmen ist der Funnel deshalb entscheidend, weil er Content-Produktion mit Geschäftszielen verknüpft. Ohne diese Struktur entstehen häufig Inhalte, die zwar Reichweite erzeugen, aber keine Leads oder Umsätze nach sich ziehen. Der Content Marketing Funnel überbrückt genau diese Lücke zwischen Sichtbarkeit und wirtschaftlichem Ergebnis.

Welche drei Phasen hat ein klassischer Content Marketing Funnel?

Die drei klassischen Phasen sind Top of Funnel (TOFU), Middle of Funnel (MOFU) und Bottom of Funnel (BOFU). Sie stehen für Aufmerksamkeit, Überlegung und Entscheidung – und jede Phase erfordert eine eigene inhaltliche Logik.

In der TOFU-Phase geht es darum, neue Zielgruppen auf ein Problem oder Thema aufmerksam zu machen. Die Inhalte sind breit angelegt, informierend und auf maximale Reichweite ausgerichtet. In der MOFU-Phase hat der Nutzer bereits Interesse gezeigt – hier geht es darum, Vertrauen aufzubauen, Alternativen aufzuzeigen und die eigene Lösung zu positionieren. Die BOFU-Phase richtet sich an Menschen, die kurz vor einer Entscheidung stehen. Hier zählen konkrete Argumente, Belege und klare Handlungsaufforderungen.

Diese drei Phasen sind keine starren Stufen, sondern ein dynamisches Modell. Nutzer bewegen sich nicht immer linear durch den Funnel. Umso wichtiger ist es, für jede Phase passende Inhalte bereitzustellen – unabhängig davon, an welchem Punkt jemand in Ihren Funnel eintritt.

Was unterscheidet einen Content Marketing Funnel von einem Sales Funnel?

Ein Sales Funnel fokussiert auf den Verkaufsprozess selbst – Angebote, Verhandlung, Abschluss. Ein Content Marketing Funnel setzt früher an: Er nutzt Inhalte, um Vertrauen aufzubauen, bevor ein Verkaufsgespräch überhaupt stattfindet.

Der Sales Funnel beginnt typischerweise dort, wo ein Interessent bereits als potenzieller Käufer identifiziert wurde. Der Content Marketing Funnel greift weit vorher: Er adressiert Menschen, die noch gar nicht wissen, dass sie ein Problem haben oder dass es eine Lösung gibt. Inhalte übernehmen dabei die Arbeit, die früher Vertriebsmitarbeiter in ersten Gesprächen leisteten.

In der Praxis ergänzen sich beide Systeme. Der Content Marketing Funnel liefert qualifizierte, informierte Leads in den Sales Funnel. Wer beide Systeme aufeinander abstimmt, verkürzt Verkaufszyklen und erhöht die Qualität der eingehenden Anfragen – ohne den Vertrieb zu überlasten.

Warum scheitern die meisten Content Marketing Funnels noch bevor sie Leads erzeugen?

Die häufigsten Ursachen sind fehlende Phasenstrategie, unklare Zielgruppen, mangelnde Konsistenz in der Content-Produktion und das Fehlen von Übergängen zwischen den Funnel-Stufen.

Viele Unternehmen produzieren Inhalte, ohne zu definieren, in welcher Phase sich die angesprochene Person befindet. Das Ergebnis: TOFU-Inhalte ohne Weiterführung, MOFU-Inhalte ohne Einstiegspunkt, BOFU-Angebote ohne Vorvertrauen. Der Funnel funktioniert als System – fehlt eine Phase oder ein sinnvoller Übergang, bricht die Nutzerreise ab.

Ein weiterer häufiger Grund für das Scheitern ist der fehlende Call-to-Action. Selbst hochwertige Inhalte führen nicht zur Conversion, wenn der nächste Schritt für den Leser nicht klar ist. Jeder Inhalt sollte einen expliziten oder impliziten Übergang zur nächsten Funnel-Phase enthalten.

Praxis-Insight:

Ein Content Marketing Funnel ohne klare Übergänge zwischen den Phasen ist wie ein Ladentisch ohne Kassenbereich – Interesse entsteht, aber der Abschluss fehlt. Die Übergänge – etwa durch weiterführende Links, Lead-Magneten oder gezielte E-Mail-Sequenzen – sind oft die entscheidenden Stellen, an denen Funnels ihre Wirkung entfalten oder verlieren.


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Welche Inhalte gehören in die Top-of-Funnel-Phase (TOFU)?

In die TOFU-Phase gehören Inhalte, die breite Zielgruppen ansprechen, ohne Vorkenntnisse vorauszusetzen. Ihr Ziel ist Aufmerksamkeit und Bewusstsein – nicht der sofortige Kauf. Reichweite steht vor Conversion.

TOFU-Content richtet sich an Menschen, die noch am Anfang ihrer Informationsreise stehen. Sie kennen Ihre Marke noch nicht oder suchen nach allgemeinen Antworten auf ein Problem, das Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung lösen kann. Diese Phase ist die weiteste im Trichter und hat das größte potenzielle Publikum.

Typische Themen für TOFU-Inhalte sind allgemeine Ratgeber, Erklärungen von Fachbegriffen, Einführungsartikel zu einem Themenbereich oder informierende Videos. Der Inhalt muss Mehrwert bieten, ohne bereits verkäuferisch zu wirken.

Wie erreichen Sie mit TOFU-Content kalte Zielgruppen, die Ihre Marke noch nicht kennen?

Kalte Zielgruppen erreichen Sie durch SEO-optimierte Blogartikel, organische Social-Media-Präsenz, Kurzvideos und Gastbeiträge. Entscheidend ist, dass der Inhalt ein konkretes Problem oder eine Frage beantwortet – ohne dabei werblich zu klingen.

Die wichtigste Eigenschaft von TOFU-Content ist seine Selbstlosigkeit: Er gibt, ohne sofort etwas zu verlangen. Ein Artikel, der eine häufige Frage Ihrer Zielgruppe vollständig beantwortet, baut organische Sichtbarkeit auf und erzeugt den ersten Berührungspunkt mit Ihrer Marke. Suchmaschinen und Social-Media-Algorithmen bevorzugen Inhalte, die echten Nutzermehrwert bieten – das macht TOFU-Content auch technisch wertvoll.

Für die Erreichbarkeit kalter Zielgruppen sind zudem Plattformen entscheidend, auf denen Ihre Wunschkunden bereits aktiv sind. Ein Ratgeberartikel, der bei einer relevanten Suchanfrage erscheint, oder ein kurzes Video, das eine praxisrelevante Frage beantwortet, erzeugt erste Markenkontakte ohne Werbebudget.

Welche Content-Formate funktionieren 2026 am besten für die Awareness-Phase?

Für die Awareness-Phase eignen sich besonders gut Kurzvideos, informierende Blogartikel, Podcast-Episoden, Infografiken und organische Social-Media-Beiträge. Formate mit hoher Teilbarkeit und geringem Konsumaufwand haben in der TOFU-Phase strukturelle Vorteile.

Kurzvideos auf relevanten Plattformen bieten die Möglichkeit, komplexe Themen schnell und anschaulich zu erklären. Sie werden algorithmisch bevorzugt verteilt und können organisch neue Zielgruppen erreichen, ohne Werbebudget. Blogartikel mit starkem SEO-Fokus sorgen für langfristige Sichtbarkeit bei Suchmaschinen und adressieren Nutzer genau in dem Moment, in dem diese aktiv nach Informationen suchen.

Infografiken und visuelle Aufbereitungen komplexer Themen sind in sozialen Netzwerken besonders teilbar und erhöhen die Reichweite organisch. Podcasts bauen über mehrere Episoden hinweg eine Beziehung zur Zielgruppe auf – auch wenn der Einstieg in diese Phase langsamer ist als bei schnellen visuellen Formaten.

Wie messen Sie den Erfolg von Top-of-Funnel-Content richtig?

TOFU-Erfolg messen Sie über Reichweite, Impressionen, organischen Traffic, neue Nutzer und Verweildauer. Conversion-Raten sind in dieser Phase noch kein primärer Indikator – entscheidend ist, ob neue Zielgruppen tatsächlich erreicht werden.

Ein häufiger Fehler ist die Bewertung von TOFU-Content an BOFU-Metriken. Wenn ein Bewusstseinsbeitrag keine direkten Verkäufe erzeugt, ist das kein Misserfolg – er war nie dafür konzipiert. Die richtigen KPIs sind: Wie viele neue Nutzer hat der Inhalt angezogen? Wie lange haben sie sich damit beschäftigt? Haben sie danach weitere Inhalte konsumiert?

Besonders aufschlussreich ist die Folgeverhalten-Analyse: Welche Inhalte führen dazu, dass Besucher weitere Seiten aufrufen oder sich für einen Newsletter eintragen? Diese Übergänge sind die eigentlichen Erfolgsindikatoren in der TOFU-Phase – sie zeigen, ob der Trichter wirklich funktioniert.


Welche Inhalte gehören in die Middle-of-Funnel-Phase (MOFU)?

In die MOFU-Phase gehören Inhalte, die Vertrauen aufbauen, Lösungsansätze konkretisieren und die eigene Positionierung gegenüber Alternativen herausarbeiten. Der Nutzer ist informiert, aber noch unentschieden.

Die Middle-of-Funnel-Phase ist die anspruchsvollste im gesamten Funnel. Nutzer, die diese Stufe erreichen, haben bereits ein Problem erkannt und suchen nun nach der besten Lösung. Sie vergleichen Anbieter, lesen tiefer gehende Inhalte und bewerten, wem sie vertrauen können. MOFU-Content muss diese Fragen beantworten, ohne dabei aufdringlich zu verkaufen.

Entscheidend ist in dieser Phase das Konzept der Lead-Qualifikation: Nicht jeder Besucher ist ein potenzieller Kunde. MOFU-Inhalte helfen dabei, jene Nutzer zu identifizieren und zu binden, die tatsächlich einen Bedarf haben – und die den nächsten Schritt gehen wollen.

Wie wandeln Sie Besucher mit MOFU-Content in qualifizierte Leads um?

Besucher werden zu qualifizierten Leads, wenn Sie ihnen einen konkreten Mehrwert im Tausch gegen Kontaktdaten anbieten – etwa durch Checklisten, Leitfäden, Webinare oder exklusive Inhalte. Der Tausch muss für den Nutzer eindeutig lohnenswert sein.

Lead-Magneten sind das Herzstück der MOFU-Phase. Sie bieten dem Nutzer einen greifbaren Nutzen – eine Lösung für ein konkretes Teilproblem, einen strukturierten Überblick, eine Entscheidungshilfe – und ermöglichen gleichzeitig die Kontaktaufnahme. Der Schlüssel liegt in der Relevanz: Der Lead-Magnet muss exakt das Thema adressieren, das den Nutzer in dieser Phase beschäftigt.

E-Mail-Sequenzen, die nach der Lead-Erfassung starten, sind ein weiteres wichtiges Werkzeug. Sie halten den Kontakt aufrecht, liefern weiteren Mehrwert und führen den Interessenten schrittweise Richtung Entscheidung – ohne direkt zu verkaufen.

Welche Rolle spielen Vergleichsinhalte und Fallstudien in der Überlegungsphase?

Vergleichsinhalte helfen Nutzern, verschiedene Lösungen strukturiert zu bewerten. Fallstudien zeigen anhand konkreter Situationen, wie eine Lösung in der Praxis funktioniert. Beide Formate adressieren den Informationsbedarf der Überlegungsphase direkt.

Vergleichsartikel – etwa „Lösung A vs. Lösung B“ oder „Welches Tool eignet sich für welchen Anwendungsfall?“ – haben in der MOFU-Phase eine hohe Suchnachfrage. Nutzer in dieser Phase suchen genau nach solchen Orientierungshilfen. Wenn Sie diesen Inhalt bereitstellen, positionieren Sie sich als neutrale, informierte Instanz – was Vertrauen aufbaut.

Fallstudien zeigen reale Anwendungskontexte und machen abstrakte Leistungsversprechen greifbar. Sie sind besonders wirkungsvoll, wenn sie die spezifische Ausgangssituation, den Lösungsansatz und das Ergebnis klar strukturieren – ohne dabei unrealistische Erwartungen zu wecken.

Wie nutzen Sie Social Media gezielt für den Middle-of-Funnel?

Im MOFU nutzen Sie Social Media zur Vertiefung: Teilen Sie Webinar-Ankündigungen, Behind-the-Scenes-Einblicke, Kundenperspektiven und weiterführende Ressourcen. Ziel ist es, bestehende Interessenten zu halten und ihr Vertrauen zu festigen.

In dieser Phase geht es weniger darum, neue Reichweite zu gewinnen, als darum, bereits vorhandenes Interesse zu pflegen. Retargeting spielt hier eine wichtige Rolle: Nutzer, die bereits Ihre Website besucht oder Ihren TOFU-Content konsumiert haben, können in Social Media mit MOFU-spezifischen Inhalten erneut angesprochen werden.

LinkedIn eignet sich für B2B-Unternehmen besonders gut, um tiefergehende Fachinhalte zu teilen und in Diskussionen sichtbar zu werden. Instagram und Facebook bieten durch ihre Targeting-Optionen die Möglichkeit, warme Zielgruppen mit relevanten Inhalten erneut zu erreichen – ohne dabei den vertrauensbildenden Ton der Phase zu verlassen.

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Welche Inhalte gehören in die Bottom-of-Funnel-Phase (BOFU)?

In die BOFU-Phase gehören Inhalte, die kaufbereite Nutzer in der finalen Entscheidung unterstützen: Produktvergleiche, Demo-Angebote, detaillierte Leistungsübersichten, Testimonials und konkrete Handlungsaufforderungen.

Die Bottom-of-Funnel-Phase ist die intensivste im Funnel – aber auch die effizienteste, wenn sie richtig umgesetzt wird. Nutzer in dieser Phase haben bereits eine Lösung ins Auge gefasst und suchen nach dem letzten entscheidenden Argument. BOFU-Content muss genau diese Lücke schließen.

Dabei geht es nicht darum, den Nutzer zu überreden, sondern ihm die Entscheidung zu erleichtern. Klare Informationen, transparente Darstellung des Leistungsumfangs und ein reibungsloser Weg zur Kontaktaufnahme oder zum Kauf sind die wichtigsten Elemente dieser Phase.

Wie überzeugen Sie kaufbereite Nutzer mit BOFU-Content zur Conversion?

Kaufbereite Nutzer überzeugen Sie durch Klarheit, Vertrauen und Einfachheit. Entfernen Sie Hindernisse auf dem Weg zur Conversion: einfache Kontaktformulare, klare Preisstrukturen, direkte Ansprechpartner und vertrauensbildende Elemente wie Referenzen oder Gütesiegel.

BOFU-Inhalte müssen alle offenen Fragen beantworten, die einen Nutzer noch zögern lassen. Häufige Einwände wie „Ist das die richtige Lösung für meine Situation?“ oder „Welche Risiken gehe ich ein?“ sollten proaktiv adressiert werden – durch FAQ-Seiten, detaillierte Leistungsbeschreibungen oder direkte Gesprächsangebote.

Der Call-to-Action in dieser Phase muss unmissverständlich sein. „Jetzt Beratungsgespräch anfragen“, „Demo anfordern“ oder „Angebot einholen“ sind klare Formulierungen, die den nächsten Schritt eindeutig benennen. Vage Formulierungen wie „Mehr erfahren“ sind in der BOFU-Phase fehl am Platz.

Welche Content-Formate schließen den Funnel am effektivsten ab?

Am effektivsten in der BOFU-Phase sind: detaillierte Leistungsseiten, Angebotspräsentationen, Referenzen und Kundenstimmen, Live-Demo-Angebote, Beratungsgespräche sowie direkte Vergleichsseiten mit klaren Entscheidungshilfen.

Landing Pages, die auf ein konkretes Angebot ausgerichtet sind und alle relevanten Informationen gebündelt bereitstellen, haben in der BOFU-Phase eine hohe Wirksamkeit. Sie reduzieren Ablenkungen, fokussieren die Aufmerksamkeit auf die Entscheidung und bieten einen klaren nächsten Schritt.

Personalisierte E-Mails an Nutzer, die bereits mehrere MOFU-Inhalte konsumiert haben, können in dieser Phase ebenfalls wirkungsvoll sein. Sie signalisieren dem Interessenten, dass er gesehen wird – und erleichtern den Schritt zur direkten Kontaktaufnahme.

Wie verhindern Sie, dass potenzielle Kunden kurz vor der Entscheidung abspringen?

Absprünge kurz vor der Entscheidung entstehen häufig durch Unklarheiten, technische Hürden oder fehlende Sicherheitssignale. Beseitigen Sie diese Reibungspunkte gezielt: schnelle Ladezeiten, klare Navigation, sichtbare Kontaktmöglichkeiten und gut sichtbare Vertrauenssignale.

Ein häufig unterschätzter Absprunggrund ist Unsicherheit. Wenn ein Nutzer nicht genau weiß, was nach dem Klick auf „Anfrage senden“ passiert, zögert er. Klare Prozessbeschreibungen – „Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung“ oder „Das Erstgespräch ist unverbindlich“ – nehmen diese Unsicherheit und senken die Hemmschwelle.

Retargeting ist ein weiteres Mittel, um Nutzer zurückzuholen, die kurz vor der Entscheidung abgebrochen haben. Gezielte Anzeigen, die an den unterbrochenen Prozess erinnern und einen klaren Wiedereinstiegspunkt bieten, können diese Nutzer zurück in den Funnel führen.

Praxis-Insight:

Die BOFU-Phase ist nicht der Ort für generischen Content. Wer hier allgemeine Informationsseiten einsetzt, anstatt konkret auf die Entscheidungssituation des Nutzers einzugehen, lässt Conversions liegen. Jede Seite, jede E-Mail und jeder Call-to-Action in dieser Phase sollte auf die spezifische Situation des kaufbereiten Interessenten ausgerichtet sein.

Funnel-PhaseZielGeeignete Content-Formate
TOFU – AwarenessReichweite, Aufmerksamkeit, erste MarkenkontakteBlogartikel, Kurzvideos, Infografiken, Social Posts, Podcasts
MOFU – ConsiderationVertrauen aufbauen, Leads qualifizierenWebinare, Leitfäden, Checklisten, Vergleichsartikel, E-Mail-Sequenzen
BOFU – DecisionConversion, Entscheidung erleichternLeistungsseiten, Demo-Angebote, Referenzen, Landing Pages, CTAs

Wie bauen Sie einen Content Marketing Funnel mit minimalem Zeitaufwand auf?

Einen effizienten Content Marketing Funnel bauen Sie auf, indem Sie zunächst eine Phase vollständig umsetzen, bevor Sie die nächste angehen – und dabei von Beginn an auf Wiederverwendbarkeit, Automatisierung und klare Prozesse setzen.

Viele Unternehmen versuchen, alle drei Funnel-Phasen gleichzeitig aufzubauen – und scheitern daran, weil die Ressourcen nicht ausreichen. Ein realistischer Ansatz beginnt mit der Phase, die den größten unmittelbaren Bedarf hat: Wer noch keine Sichtbarkeit hat, startet mit TOFU. Wer Besucher hat, aber keine Leads gewinnt, fokussiert MOFU.

Entscheidend für die Effizienz ist außerdem das Prinzip des Content-Repurposing: Ein einziger, gründlich recherchierter Blogartikel kann die Basis für mehrere Social-Media-Beiträge, eine E-Mail-Sequenz und ein Kurzvideokonzept liefern. So multipliziert sich der Wert eines Inhalts, ohne den Zeitaufwand proportional zu erhöhen.

Welche Tools helfen Ihnen, einen Funnel in unter fünf Minuten täglich zu managen?

Für ein effizientes tägliches Funnel-Management eignen sich E-Mail-Automatisierungsplattformen, Social-Media-Planungstools, ein zentrales Content-Dashboard sowie CRM-Systeme, die Nutzerverhalten entlang der Funnel-Phasen sichtbar machen.

Die Wahl der richtigen Tools hängt von Ihrer Unternehmensgröße, Ihrem Budget und Ihren technischen Möglichkeiten ab. Wichtig ist, dass die eingesetzten Werkzeuge miteinander kommunizieren: Ein Lead, der ein Ebook herunterlädt, sollte automatisch in eine passende E-Mail-Sequenz eingetragen werden – ohne manuellen Eingriff.

Social-Media-Planungstools ermöglichen es, Beiträge für mehrere Plattformen in einem Rutsch zu planen und zu veröffentlichen. So reduziert sich die tägliche Aktionszeit auf wenige Minuten – während der Funnel kontinuierlich mit Inhalten versorgt wird.

Wie automatisieren Sie die Content-Distribution entlang aller Funnel-Phasen?

Content-Distribution automatisieren Sie durch die Kombination aus E-Mail-Marketing-Automatisierung, Social-Media-Scheduling, RSS-gesteuerten Veröffentlichungen und vordefinierten Workflows, die Nutzer je nach Verhalten in die passende Funnel-Phase einordnen.

Der Schlüssel liegt in der Trigger-basierten Logik: Wenn ein Nutzer eine bestimmte Seite besucht, einen Lead-Magneten herunterlädt oder auf eine Anzeige klickt, löst das automatisch den nächsten passenden Schritt aus. Diese Automatisierung setzt voraus, dass die Inhalte für jede Phase bereits existieren – aber sobald sie eingerichtet ist, läuft der Funnel weitgehend selbstständig.

Wichtig ist dabei, dass automatisierte Kommunikation nicht mechanisch wirkt. Personalisierung – auch wenn sie auf simplen Segmentierungsregeln basiert – sorgt dafür, dass der Empfänger das Gefühl hat, angesprochen zu werden, nicht besprochen.

Welche Abkürzungen können Sie nutzen, ohne die Qualität Ihres Funnels zu gefährden?

Sinnvolle Abkürzungen sind Content-Repurposing, der Einsatz bewährter Vorlagen, die Fokussierung auf wenige, gut funktionierende Kanäle sowie der Beginn mit einem einzigen, aber vollständig durchdachten Funnel-Pfad statt mehrerer paralleler Strategien.

Was dagegen nicht funktioniert: Qualität zugunsten von Quantität opfern. Ein einziger herausragender Blogartikel, der eine Schlüsselfrage Ihrer Zielgruppe vollständig beantwortet, ist wertvoller als zehn oberflächliche Beiträge. Ebenso ist ein gut gestalteter Lead-Magnet, der echten Nutzen bietet, effizienter als drei hastigen erstellte Downloads.

Die effektivste Abkürzung ist deshalb die strategische Fokussierung: Weniger Kanäle, weniger Themen, weniger Formate – dafür mit konsequenter Tiefe und Konsistenz. Dieser Ansatz spart Zeit und erzeugt trotzdem messbare Ergebnisse.


Wie integrieren Sie Social Media in jeden Schritt Ihres Content Marketing Funnels?

Social Media ist kein eigenständiger Kanal neben dem Funnel – es ist ein integraler Bestandteil jeder Phase. Die Aufgabe von Social Media verändert sich dabei je nach Funnelstufe: von Reichweite über Beziehungsaufbau bis hin zur gezielten Conversion-Unterstützung.

Wer Social Media und Content Marketing Funnel als getrennte Systeme behandelt, verschenkt Potenzial. Die Stärke sozialer Netzwerke liegt in ihrer Fähigkeit, Inhalte an präzise definierte Zielgruppen auszuspielen – und das sowohl organisch als auch durch bezahlte Formate. Wenn diese Möglichkeiten mit der Funnel-Logik verknüpft werden, entsteht ein kohärentes System, das Nutzer zuverlässig durch alle Phasen begleitet.

Welche Social-Media-Plattformen eignen sich für welche Funnel-Phase?

LinkedIn eignet sich besonders für B2B-TOFU und MOFU, Instagram und TikTok für breite Awareness-Kampagnen, Facebook für Retargeting und Community-Building, YouTube für tiefergehende MOFU-Inhalte und Pinterest für themenspezifischen Langzeit-Traffic.

Die Wahl der Plattform sollte immer von der Zielgruppe abhängen, nicht von persönlichen Präferenzen. Wenn Ihre Wunschkunden LinkedIn nutzen, ist eine aufwendige TikTok-Strategie wenig effizient – und umgekehrt. Eine klare Zielgruppendefinition ist deshalb die Voraussetzung für eine sinnvolle Plattformauswahl.

Sinnvoll ist es außerdem, jede Plattform mit einer klaren Funnel-Rolle zu versehen: LinkedIn für fachliche Autorität und Leadgenerierung, Instagram für Markenbekanntheit und emotionale Markenbindung, YouTube für detaillierte Wissensvermittlung. Diese Spezialisierung verhindert, dass Sie überall mit mittelmäßigen Ergebnissen präsent sind.

Wie nutzen Sie organische und bezahlte Social-Media-Inhalte gemeinsam im Funnel?

Organische Inhalte bauen langfristig Vertrauen und Reichweite auf. Bezahlte Inhalte beschleunigen die Verteilung und ermöglichen präzises Targeting. Die Kombination beider Ansätze schafft einen Funnel, der sowohl skalierbar als auch nachhaltig ist.

Eine bewährte Kombination: Organische Beiträge testen, welche Themen und Formate bei Ihrer Zielgruppe ankommen. Die bestperformenden Inhalte werden dann mit Werbebudget verstärkt – so investieren Sie nicht in der Blindheit, sondern in bewährte Formate.

Im MOFU und BOFU übernehmen bezahlte Formate eine wichtige Rolle: Sie halten den Kontakt zu Nutzern aufrecht, die bereits Interesse gezeigt haben – auch wenn diese nicht täglich Ihre organischen Beiträge sehen. So bleibt Ihre Marke im Bewusstsein, bis der Nutzer bereit ist, den nächsten Schritt zu machen.

Wie setzen Sie Retargeting ein, um Nutzer durch den Funnel zu führen?

Retargeting ermöglicht es, Nutzer, die bereits Kontakt mit Ihren Inhalten hatten, mit phasengenauen Botschaften erneut anzusprechen. Website-Besucher, die eine bestimmte Seite aufgerufen haben, erhalten andere Anzeigen als jemand, der nur kurz auf der Startseite war.

Die Grundlage für effektives Retargeting ist die Segmentierung: Nicht alle Website-Besucher befinden sich in derselben Funnel-Phase. Wer eine Produktseite mehrfach aufgerufen hat, befindet sich näher an der Entscheidung als jemand, der einen Ratgeberartikel gelesen hat. Retargeting-Kampagnen müssen diese Unterschiede berücksichtigen.

Wichtig ist außerdem die Begrenzung der Anzeigenhäufigkeit: Zu häufiges Retargeting wirkt aufdringlich und kann das Vertrauen beschädigen. Eine durchdachte Frequenzsteuerung sorgt dafür, dass Ihre Marke präsent bleibt, ohne als störend wahrgenommen zu werden.


Wie analysieren und optimieren Sie Ihren Content Marketing Funnel kontinuierlich?

Ein Content Marketing Funnel ist kein statisches System – er muss regelmäßig analysiert, an veränderte Nutzerbedürfnisse angepasst und gezielt optimiert werden. Nur wer misst, kann verbessern.

Die häufigste Fehlannahme bei der Funnel-Optimierung ist die Suche nach einer einzigen Schwachstelle. In der Praxis haben die meisten Funnels mehrere Verbesserungspotenziale gleichzeitig – entscheidend ist, sie zu priorisieren und systematisch anzugehen. Beginnen Sie mit der Phase, die die größten Verluste verursacht.

Welche KPIs sollten Sie für jede Funnel-Phase tracken?

Für TOFU messen Sie Reichweite, neue Nutzer und organischen Traffic. Für MOFU tracken Sie Lead-Conversion-Rate, E-Mail-Öffnungsraten und Verweildauer. Für BOFU sind Anfragerate, Abschlussrate und Cost-per-Acquisition die relevanten Kennzahlen.

Jede Funnel-Phase hat ihre eigenen Erfolgskriterien – und wer alle Phasen an denselben Metriken misst, erhält ein verzerrtes Bild. Ein TOFU-Beitrag, der keine direkten Conversions erzeugt, kann dennoch außerordentlich erfolgreich sein, wenn er neue, qualifizierte Zielgruppen anzieht und diese in den Funnel einführt.

Die phasenübergreifende Analyse ist ebenfalls wichtig: Wie viele TOFU-Besucher werden zu MOFU-Leads? Wie viele MOFU-Leads gehen in die BOFU-Phase über? Diese Übergangsraten zeigen Ihnen, wo der Funnel am stärksten „leckt“ – und wo Optimierungen den größten Hebel haben.

Wie erkennen Sie, an welcher Stelle Ihr Funnel undicht ist?

Ein undichter Funnel zeigt sich durch unverhältnismäßig hohe Absprungraten, niedrige Übergangsraten zwischen Phasen oder einen Aufbau von Leads, die nie zur Entscheidung gelangen. Diese Signale weisen auf konkrete Schwachstellen hin.

Wenn viele Besucher auf TOFU-Ebene ankommen, aber kaum jemand einen Lead-Magneten herunterlädt, liegt das Problem im Übergang von TOFU zu MOFU – das Angebot ist nicht attraktiv genug oder der Übergang ist nicht klar sichtbar. Wenn viele Leads erfasst werden, aber kaum jemand kauft, liegt das Problem in der BOFU-Phase oder in der Qualität der MOFU-Kommunikation.

Heatmaps, Scroll-Tracking und Abschlussanalysen von Landing Pages sind praktische Werkzeuge, um das Nutzerverhalten sichtbar zu machen. Sie zeigen, wo Nutzer abbrechen – und liefern damit konkrete Ansatzpunkte für Optimierungen.

Welche Optimierungen bringen 2026 den größten Hebel im Content Marketing Funnel?

Die größten Hebel liegen aktuell in der personalisierten MOFU-Kommunikation, der Optimierung von Übergängen zwischen Funnel-Phasen, dem gezielten Einsatz von Video-Content in allen Phasen sowie der konsequenten Nutzung von Nutzersignalen für die Segmentierung.

Personalisierung bedeutet dabei nicht zwingend technische Komplexität. Schon einfache Segmentierungen – nach Themeninteresse, Herkunftskanal oder bisherigem Verhalten – ermöglichen eine deutlich relevantere Ansprache als generische Massenkommunikation. Wer seine E-Mail-Liste nach Interessen segmentiert und passende Inhalte liefert, steigert die Relevanz seiner Kommunikation spürbar.

Darüber hinaus gewinnt die Qualität der Übergänge zwischen Funnel-Phasen zunehmend an Bedeutung. Der Moment, in dem ein Nutzer von einem Informationsartikel auf ein Anmeldeformular geleitet wird, ist entscheidend. Wenn dieser Übergang zu abrupt oder nicht überzeugend genug ist, bricht die Customer Journey dort ab.

Praxis-Insight:

Die größte Optimierungschance liegt häufig nicht im Content selbst, sondern in den Übergängen zwischen den Phasen. Ein TOFU-Artikel, der keinen klaren nächsten Schritt anbietet, und ein MOFU-Lead-Magnet, der nicht zur Zielgruppe passt, erzeugen gemeinsam einen undichten Funnel – obwohl beide Inhalte für sich genommen hochwertig sein mögen. Die Verbindung ist entscheidend.


Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Content Marketing Funnel und einem klassischen Sales Funnel?
Ein Content Marketing Funnel setzt früher an als ein Sales Funnel. Er nutzt Inhalte, um Vertrauen aufzubauen und Menschen auf eine Kaufentscheidung vorzubereiten – noch bevor ein direktes Verkaufsgespräch stattfindet. Beide Systeme ergänzen sich sinnvoll.
Wie viele Inhalte brauche ich, um einen funktionierenden Content Marketing Funnel aufzubauen?
Ein funktionierender Funnel benötigt keine große Menge an Inhalten. Wichtiger ist, dass für jede Phase mindestens ein hochwertiger, zielgerichteter Inhalt existiert und die Übergänge zwischen den Phasen klar gestaltet sind. Qualität vor Quantität.
Wie lange dauert es, bis ein Content Marketing Funnel Ergebnisse zeigt?
Das hängt von der gewählten Strategie, dem Kanal und der Ausgangssituation ab. Organische Ansätze brauchen in der Regel mehr Zeit als bezahlte Maßnahmen. Wer früh mit dem Aufbau beginnt und kontinuierlich optimiert, legt die Grundlage für nachhaltige, langfristige Ergebnisse.
Welche Funnel-Phase sollte ich zuerst aufbauen?
Das hängt von Ihrer aktuellen Situation ab. Wenn Sie bereits Traffic haben, aber keine Leads, beginnen Sie mit MOFU. Wenn Sie kaum Besucher haben, ist TOFU der richtige Startpunkt. Wenn beides vorhanden ist, aber keine Conversions entstehen, priorisieren Sie BOFU.
Ist ein Content Marketing Funnel auch für kleine Unternehmen geeignet?
Ja – ein Content Marketing Funnel ist für Unternehmen jeder Größe skalierbar. Kleinere Unternehmen profitieren besonders davon, weil ein strukturierter Funnel begrenzte Ressourcen effizienter einsetzt als unkoordiniertes Content-Marketing ohne strategischen Rahmen.

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Empfehlung

Ein Content Marketing Funnel entfaltet seine volle Wirkung nicht durch die Menge der produzierten Inhalte, sondern durch die Klarheit der Struktur, die Qualität der Übergänge und die Konsequenz der Umsetzung. Beginnen Sie mit einer Phase, schließen Sie die Übergänge sorgfältig und messen Sie regelmäßig, wo Nutzer abspringen. Wer seinen Funnel als lebendes System begreift – das beobachtet, angepasst und schrittweise verbessert wird –, legt die Basis für ein nachhaltiges digitales Marketingsystem, das Sichtbarkeit in Vertrauen und Vertrauen in Umsatz verwandelt.

Xing ist ein soziales Netzwerk, das sich von selbst als Geschäftsnetzwerk bezeichnet. Neben den Optionen der Kontaktsuche nach Kollegen und Unternehmen bietet Xing noch mehrere zusätzliche Services an. In zahlreichen Gruppen und Foren kann über sämtliche denkbare Themen diskutiert oder über Fachwissen sich mit den anderen Nutzern ausgetauscht werden. Arbeitsstellen und Aufträge werden ausgeschrieben. Mit speziellen Events ist Xing nicht bloß virtuell vorhanden, Xing bringt seine Benutzer auch im realen Leben, bei verschiedenen Events zusammen.

Von OpenBC zu Xing

Gegründet wurde dieses Netzwerk 2003 von Lars Hinrich in Hamburg unter dem Namen OpenBC. 2007 entschied man sich zur Umbenennung – Xing. Seit 2009 übernahm die Hubert Burda Media Holding KG mehr und mehr Anteile und besaß zum Schluß 53 Prozent der Anteile. Zur Zeit hat das Netzwerk international 13,2 Millionen Anwender, womit 810.000 Personen unter anderem ein kostenpflichtiges Premium Konto führen. 6,3 Millionen User stammen aus dem deutschsprachigen Raum – alleine in den letzten 3 Monaten kamen über 200.000 neue User hinzu. Mit 786.000 zahlenden Premium Mitgliedern in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist jener Raum gleichfalls in solcher Hinsicht der wichtigste für den Betrieb, die Xing-Plattform.

Was soll denn alles in das Profil ?

Angemeldete Benutzer können ein Profil mit intimen und beruflichen Angaben entwerfen. Hierzu existieren Formulare, in die man dann Fakten eintragen kann. Eingescannte Zeugnisse und sonstige Nachweise können in das Profil eingebettet werden. Welche Angaben man macht, bleibt einem selber überlassen. Im selben Augenblick entscheidet jeder Anwender für sich, wer welches Wissen einsehen kann. Kontaktanfragen müssen konstant erst von der Gegenseite bestätigt werden. Im Unterschied zur kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft existieren im Zuge der kostenlosen Mitgliedschaft Einschränkungen bei der Suchfunktion. Die Kündigung ist zu jedem Zeitpunkt möglich, im Zuge der Premium-Mitgliedschaft ist eine 14-tägige Kündigungsfrist zu erfüllen.

Ein virtuelles Netzwerk für das reale Leben

Wie auch bei weiteren Netzwerken oder Plattformen kann man gleichfalls mit Xing alte Kollegen und Kommilitonen suchen und moderne Geschäftskontakte knüpfen. Es werden allerdings ebenso Events im realen Leben veranstaltet. Die User können an Weiterbildungen, Workshops und Seminaren in ihrer Nähe teilnehmen oder auch sogar ein solches Event organisieren. Arbeitssuchende können über das Netzwerk Stellenausschreibungen finden und Freiberufler Ausschreibungen für Aufträge. Eine Arbeitgeberbewertung soll beim Jobwechsel beistehen. Firmierungen können Xing sowohl zur Produktinformation als sowohl zur Jobausschreibung nutzen oder Aufträge ausschreiben.

https://nabenhauer-consulting.com/

Die 7 Todsünden des Social Media Marketing

Wenn man bedenkt, dass täglich 1,85 Milliarden Facebook-Nutzer, 1
Milliarde Instagram-Nutzer, 760 Millionen LinkedIn und 187 Twitter – und
alle anderen sozialen Plattformen nutzen – dann ist die Frage, ob
Unternehmer können Sie soziale Netzwerke nutzen. Das sollte obsolet
sein.
Social Media Marketing ist eine der effektivsten Möglichkeiten, um Ihr
Unternehmen schnell und direkt einem großen Publikum zugänglich zu
machen.
Das Faszinierende ist, dass die meisten dies auch wissen, aber viele
wissen noch nicht, wie man Social Media effektiv in ihrem Marketing
nutzt.
Machen Sie denn das Beste aus Ihren Anzeigen?
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten und Kampagnen, um Social Media
zu nutzen.
Wenn man aber dabei die immer gleichen Fehler begeht, bleiben die
Erfolge aus.

Liste mit den 7 Social Media Todsünden:

1 .Fehlende Tracking-Pixel
So wichtig Tracking-Pixel für Werbekampagnen auch sind, sie werden von
vielen Unternehmern vernachlässigt und zu wenig genutzt.
Aber diese winzigen Codeschnipsel sind für Ihr Marketing unerlässlich.
Auf diese Weise sammeln Sie Informationen über Ihre Website und sind in
der Lage, interessierten Personen gezielt Werbung zu präsentieren.
Sie können verwendet werden, um Listen einzurichten,
Retargeting-Kampagnen zu erstellen und entsprechendes
Conversion-Tracking auf jeder Plattform einzurichten.
Das Einsetzen von Kampagnen wie diese erfordertFachkompetenz ,aber ich
verspreche Ihnen wird Ihnen mehr danken!

2.UTM-Codes bleiben ungenutzt
UTM-Codes können Ihnen helfen, die Leistung von -Links auf Ihrer Seite
zu verfolgen.
Dadurch erfahren Sie, woher Ihr Traffic kommt.
Über die UTM-Variablen im Link können allgemeine Informationen abgerufen
werden.
Zum Beispiel können Sie damit verfolgen, aus welchen bestimmten
Bereichen der sozialen Medien Ihr Webseiten-Traffic stammt.
Daher sollte das Ziel sein, UTM-Codes zu verwenden, sobald ein Link zu
einem sozialen Netzwerk gepostet wird.
Auf diese Weise kann schnell und einfach kontrolliert werden, ob der
Traffic von einem organischen Beitrag oder einer Anzeige herrührt.
Bestimmte Kampagnen oder Anzeigen, die der Benutzer angeklickt hat,
werden ebenfalls verfolgt.

3.Sie bleiben einem Anzeigen-Typ treu
Dies ist der häufigste Fehler, der bei Anzeigen und Anzeigen auf
LinkedIn auftritt.
Die Auswahl an unterschiedlichen Anzeigetypen ist eigentlich groß.
Doch viele bleiben bei nur einem Typ , wenn sie sehen, dass diese
Anzeige funktioniert.
“Never touch a running system” funktioniert hier leider nicht.

4.Sie sprechen nicht das richtige Publikum an
Sind Sie sicher, dass Sie die richtige Zielgruppe ansprechen?
Wenn Sie Anzeigen schalten, müssen Sie über Ihr Angebot hinausdenken.
Für wen ist es interessant?
Ist es nur für eine bestimmte Gruppe interessant?
Oder funktioniert die Anzeige vor allem bei Kunden , die noch nichts von
Ihnen gehört haben?
Denken Sie auch über die demografischen Grenzen Ihrer Zielgruppe hinaus.
Verwenden Sie immer benutzerdefinierte Zielgruppenlisten.
Erstellen Sie separate Listen für Ihre aktuellen Kunden und für Ihre
potenziellen Kunden.
Dies erleichtert Ihnen das Nachverfolgen , um Ihre Anzeigen effektiver
zu nutzen.
Sie können Gruppen bewusst einschließen oder sie aus der Kampagne
ausschließen.
Bestimmte Arten von Clients werden gefiltert und Sie können direkter
sein.
Die Kampagnen unterscheiden sich sehr davon, ob Sie zu einer breiten
Masse sprechen, oder ob Sie sich auf Ihre heißen Leads konzentrieren.
Damit erreichen Sie tatsächlich höherwertige Zielgruppen für Ihre
Werbung.
Kampagnen sind sehr unterschiedlich, egal ob Sie ein großes Publikum
ansprechen oder Sie sich auf heiße Leads konzentrieren.
Damit erreichen Sie tatsächlich höherwertige Zielgruppen für Ihre
Werbung.

5.Sie nutzen die Plattformen falsch
Viele Unternehmer schalten Anzeigen auf Plattformen, die sie gerade im
Trend liegen oder weil sie ihre eigenen Vorlieben haben.
Sie wissen nicht, was die Zielgruppe ist.
Wenn Sie auf Facebook werben, aber Ihre heißen Leads auf LinkedIn sind,
werden Sie keinen Erfolg haben
Es ist wichtig, dass Sie genau wissen, was Ihre Gruppe konvertiert und
wo sie sein kann
Annahmen sind hier außerhalb des Zwecks, Fakten sind erforderlich.
Die Wahl der richtigen Plattform hängt auch von der Performance in den
verschiedenen Kampagnen ab.
Facebook bietet das größte Netzwerk , aber die geringste Reichweite.
Pinterest wird von Frauen bevorzugt und ist eher in Verkäufe
umzuwandeln.
LinkedIn richtet sich an die B2B-Community während Instagram und
überwiegt deren visuellen Reiz hat .
Diese Plattformen sind bei Millennials und internationalen Nutzern
beliebt.

6.Ihre Landingpage versagt
Landingpages werden immer noch vernachlässigt.
Selten wird mehr Zeit und Energie darauf verwendet.
Dies ist ein großer Fehler.
Landingpages definieren beim Kunden den ersten Eindruck.
Wenn das nicht funktioniert, bekommt der Client keinen zweiten Eindruck.
Stellen Sie also sicher, dass Ihre Landingpage mit Ihrem Branding, Ihrer
Markenbotschaft und Ihrem Angebot übereinstimmt.
Halten Sie Ihre Landingpage einfach, stellen Sie dem Nutzer die
wichtigsten Informationen zur Verfügung und verwenden Sie gezielte CTAs.

7.Sie arbeiten planlos
Viele Unternehmer folgen in ihren sozialen Medien nur einem Leitfaden,
anstatt einen klaren zu entwickeln.
Sie müssen zuerst Ihre Geschäftsziele verstehen und dann einen
umsetzbaren Plan erst.
Es sollte alle Ihre Handlungen leiten.
Wenn Sie ganze Kampagnen starten, ohne zu wissen, mit wem Sie ansprechen
sollen, wie Sie Ihre Posts vermarkten müssen und was die nächsten
Schritte sein sollten, dann werden Sie die Kampagne in den Sand setzen.
Sie fahren ja auch nicht mit einem Auto ohne Tankanzeige planlos in der
Gegend rum und hoffen, am Ziel anzukommen.

Nun, welcher dieser Todsünden haben Sie sich schon schuldig gemacht?

Wir Personen sind optisch reguliert. Bilder und visuelle Grafiken haben
eine immensen Einfluss auf uns. Dies gilt in erster Regel in einer Welt,
die von Visuals lebt: Social Media.

Untersuchungen zeigen auf, dass insbesondere visuelle Social Media Posts
öfters geteilt werden, mehr Aufmerksamkeit erhalten, mehr Klicks
bekommen und längere Zeit in Erinnerung bleiben als die Posts, die keine
Visuals enthalten.

Dennoch können Visuals nicht die mediale Aufmerksamkeitsspanne der Leute
verlängern. Diese liegt laut einer Meinungsumfrage von Microsoft Kanada
( aus 2015 ) im Zuge unglaublichen 8 Sekunden. Das ist 1 Sekunde weniger
als bei einem Goldfisch.

Um also die unvermeidliche Rücksicht abgesehen davon zu bekommen, müssen
Ihre Social Media Posts die Leute diesbezüglich bewegen, in ihrem
stetigen Scrollen und Wischen über die Seiten innezuhalten. Sie müssen
ihre Berücksichtigung im Zuge einiger Sekunden erregen.

Wie bringen SIe Ihre Zielgruppe dazu, Ihre Posts zu beachten ?

Durch ein glaubwürdig durchdachtes und gezieltes visuelles Gestalten,
angepasst auf Ihre Zielgruppe.

Wie größtenteils sehen Sie unzureichende Posts mit veralteten Bildern,
schlechter Typografie, inkonsistenten Branding, irrelevanten Inhalten
und schlechter Bild- oder Videoqualität? Wahrscheinlich etliche Male.
Sehr oftmals. Zu oft.

Viele Unternehmer vernachlässigen ärgerlicherweise das Konzeption in
ihrem Social-Media-Marketing. Sie vergessen, dass die Personen allein
Dinge teilen wollen, die ihnen gefallen und das Beachten erregen. Die
andersartig sind. Die in Erinnerung bleiben. Der Grund für eben eben
diese Nachlässigkeit liegt dabei nah: Sie kennen etliche Male direkt
nicht, wie sie akzeptabel designte Posts erzeugen. Ihnen fehlen das
Know-how und die technischen Mittel.

Daher nutzen viele Unternehmer Programme, die ihnen im Zuge der
Erstellung von Posts helfen können. User der Software Intellli haben es
hier enorm problemlos.

Sie können aus vielen sachverständig gestalteten Design-Vorlagen und
Templates auswählen, diese bearbeiten oder Sie überlassen die
vollständige Posts-Erstellung dem Programm.

Wer diesen Surplus nicht hat, für den haben wir nachstehende
Gestaltungskonzept Tipps und Tricks.

Tipp 1: Bestimmen Sie das Ziel
Das Ziel oder der Zweck Ihrer Social Media Posts bestimmt die Änderung
für Ihren gesamten kreativen Prozess und dient als kontinuierlicher
Leitfaden für sämtliche nächsten Posts. Erstellen Sie demzufolge Posts,
die speziell auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind und deren Interesse
wecken.
Intelli User suchen dazu aus den Templates des Programms ihre Favoriten
heraus und verwenden eben eben diese darauf folgend für sämtliche
kommenden Posts. Mit Hilfe die Konsistenz in ihrem Konzeption erreichen
Sie einen Wiedererkennungswert innerhalb Ihren Followern.

Tipp Nr. 2 Passen Sie die Größen an
Wenn Sie die genaue Größe jeder einzelnen Plattform in Ihren Posts nicht
akzeptieren, werden Sie nicht ausreichende Ergebnisse erzielen.
Facebook, Instagram, Pinterest, LinkedIn, Twitter und Co fordern
sämtliche verschiedene Bildgrößen. Legen Sie zuerst fest, auf welchen
Plattformen Sie Ihre Designs freigeben wollen. Bevor Sie darauf folgend
mit dem Gestaltungskonzept beginnen, sollten Sie die speziellen
Größenvorgaben jeder Plattform identifizieren.
Intelli Benutzer müssen sich unterdessen keine Gedanken machen, sie
lassen sämtliche Anpassungen vom Programm absolvieren. Ein Klick und
alles ist erledigt.

Tipp 3: Bilder sagen mehr als Worte
Die meisten Leute scrollen leicht abgelenkt und jeweils lediglich für
einige Minuten mittels soziale Medien. Verwenden Sie aussagekräftige
Grafiken und Fotografien, um Berücksichtigung zu erregen und Ihre
Geschichte in dieser Art schnell wie wohl zu erzählen. Achten Sie im
Zuge Bildern aus dem Web nichtsdestotrotz auf die Nutzerlizenzen.
Intelli User wählen Ihre Bilder und Grafiken aus der Programm-eigenen
Bibliothek mit Premium-Fotos aus. Angenehm, dass Sie sich dabei
gleichermaßen keine Gedanken zu den Nutzerlizenzen machen müssen.

Tipp 4 : Daten, was wirkt
Der einzige Weg, um herauszufinden, was Ihr Publikum gewissermaßen
hierzu bringt, mit dem Scrollen innezuhalten, besteht darin, ausgesuchte
Ihrer Grafikdesigns zu prüfen, um zu sehen, was wahrhaftig funktioniert.
Was hat den größten Einfluss auf Ihr Zielpublikum? Und wie wollen Sie
von Ihrer Zielgruppe wahrgenommen werden? Welche Grafiken haben bisher
das meiste Engagement erhalten? Testen Sie neue Design-Techniken, um
herauszufinden, was Ihr Publikum zum Klicken bewegt, bevor Sie Ihr
nächstes Gestaltungskonzept Programm erstellen.
Intellli User nutzen dazu das Wissen aus dem Programm und legen darauf
folgend einmalig ihre Richtlinien fest. Alles Weitere überlassen sie
anschließend dem Programm, das für sie die Postings erstellt.

Tipp 5: Konzentrieren Sie sich auf das, was wichtiig ist.
Wussten Sie, dass das menschliche Auge ausschließlich 50 Millisekunden
benötigt, um sich eine Meinung zu einem Bild zu bilden? Mit lediglich
0,05 Sekunden, um Ihre Botschaft zu vermitteln, muss sich Ihr
Grafikdesign für soziale Medien auf das konzentrieren, was fundamental
ist (und nur auf das, was essenziell ist!). Betonen Sie Ihre Botschaft,
indem Sie sich auf die substanziellen Dinge konzentrieren. Halten Sie es
direkt, damit Ihre Botschaft augenblicklich verstanden wird. Wenn Sie zu
viele Bestandteile verwenden, verwirren Sie die Anwender.
Intelli Benutzer setzen hier auf die Vorgaben und Geistesblitzes, die
ihnen das im Programm vorschlägt . Sie initiieren im Zuge Null oder
verwenden leicht eines der gebrauchsfertigen Designs. Damit sparen Sie
nicht nur Zeit.

Tipp 6: Holen Sie sich Inspirationen
Der optimale Weg, um grafische Inspiration zu finden, ist das
Durchsuchen der derzeitigen Designtrends auf der Social Media
Plattform, die Sie verwenden. Nehmen Sie sich etwas Zeit, momentane
Trends und Events zu verfolgen und diese dann in Ihrem
Gestaltungskonzept umzusetzen.
Intellli User hält die Designkonzept auf dem Laufenden. Es liefert ihnen
immer erneut einmal neumodische Ideen und kreative Vorschläge für den
anschließenden Post. Oder sie kümmern sich alles einschließend nicht
darum und überlassen Intellli die Anfertigung der gesamten Posts.

Nun, wie sieht es mit Ihren Social Media Posts aus?
Denken Sie jederzeit daran, Sie können es sich nicht leisten, ein
schlechtes Gestaltungskonzept in Ihren Unternehmens-Posts zu haben.

Traditionelles Marketing zeichnet sich im Allgemeinen durch ein ganz
einfaches Prinzip aus: Meist gewinnt der Größere. Ob TV- und Radio-Spots
oder Zeitungs-Printanzeigen, das Unternehmen mit dem größten Budget
gewinnt in der Regel den Auftrag, erhält dadurch mehr Aufmerksamkeit und
generiert letztendlich mehr Kunden. Dieses Prinzip wird in Zeiten von
www. aufgehoben, ja etwas weiterhin in das Gegenteil verkehrt.. Das
macht Social Media gerade für kleine und mittelständische Unternehmen zu
einem interessanten Marketingfeld, wo sie bei knappen Budgets Interesse
wecken und auch viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen können.

XING = 5 Millionen Leads, wirklich kostenlos?

Es gibt verschiedene soziale Netzwerke. Facebook ist wahrscheinlich das
bekannteste von allen. Mehr als eine Milliarde Menschen sind auf dieser
Plattform aktiv, eine unvorstellbare Zahl. Amerikanisches Facebook ist
für B2B-Marketing wenig attraktiv, da es hauptsächlich von Personen mit
intimem Hintergrund genutzt wird. Doch im Schatten des Branchenführers
hat sich in den letzten Jahren ein (kleineres) soziales Netzwerk
etabliert, das auch den Geschäftskundenbereich fokussiert: XING.

Diese Plattform ermöglicht eine kugelförmige Ansprache von 13 Millionen
internationalen Fach- und Führungskräften, von denen ein Großteil aus
Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt. Dies macht XING besonders
für Unternehmen attraktiv, die im deutschsprachigen B2B-Markt tätig sind
und hier kostenlos neue Kundenbeziehungen aufbauen und bestehende
pflegen wollen. Die Nutzung von XING ist in der Basisversion komplett
kostenlos.

Base Camp – Ihr XING-Profil

Ausgangspunkt für all Ihre Aktivitäten bei XING ist Ihr Profil. Hier
können Sie alle relevanten Informationen zu Ihrer Person und Ihrem
Unternehmen hinterlegen. Dafür sind die von Ihnen angebotenen Produkte
oder auch der Service, Ihre Referenzen, Ihre beruflichen Positionen und
Ihre so oder auf diese Weise umgesetzten Erfahrungen beispielhaft. Das
XING-Profil ist Ihre dekorative Figur in diesem sozialen Netzwerk.

Ein professionelles und attraktives Profil zu erstellen reicht jedoch
nicht aus. Um bei XING langfristig erfolgreich zu sein, müssen Sie
bewusst innovative Kontakte suchen. Mit der Zeit bauen Sie Ihre
Kundenbeziehungen aus dem so entstandenen wachsenden Kontaktnetzwerk
auf. Dies erfordert eine ständige und langfristige Beziehungspflege. Ihr
XING-Profil ist nur der Anfang.

Schweigen ist Silber, Reden ist Gold: Verbindung ist der Schlüssel zum
Erfolg

Zwei Faktoren sind bei XING entscheidend für den Erfolg: die Größe des
jeweiligen Kontaktnetzes sowie die Qualität der Beziehungen zu den
jeweiligen Ansprechpartnern. Mehr Stakeholder können aus einem großen
Netzwerk gewonnen werden, je besser ihre Einstellung zu Ihrem
Firmennamen, desto eher werden sie zu den Empfängern; Auf diese Weise
sind Sie wirklich stressfrei.

Erfolgsrechnung heißt also Verstehen. Sprechen Sie aktiv Personen an,
die thematisch in Ihr Netzwerk passen. Am einfachsten geht das über die
vielen Gruppierungen, die XING anbietet. Finden Sie Leute, die zu Ihrem
Unternehmen passen, treten Sie ein und erreichen Sie mit unterhaltsamen
und informativen Artikeln zunächst die Aufmerksamkeit. Dadurch können
Sie sich in jeder Hinsicht auf unzählige Anfragen von neuen Kontakten
verlassen.

Nachdem Sie Ihr Netzwerk ausgebaut haben, können Sie Ihre Beziehungen
pflegen, zum Beispiel durch das Versenden von kleinen Geschenken. Es
muss nichts kosten. Ebenso hilfreich können Linklisten oder
Tippsammlungen sein, die sich thematisch auf Ihre Branche und die
Interessen Ihrer Ansprechpartner beziehen. Dieser wird Sie in guter
Erinnerung behalten und dann auf Sie zurückkommen, wenn sie den Bedarf
an den Marken und Dienstleistungen erkennen, die Sie und Ihr Unternehmen
anbieten.

Sie werden sehen: XING-Selbstmarketing ist nicht wirklich kompliziert.
Es sind nur wenige einfache Schritte erforderlich, um loszulegen. Im
Folgenden hängt der Erfolg maßgeblich von Ihrer Ausdauer und nicht von
Ihrem Geldbeutel ab.

Robert Nabenhauer, geboren 1975 in Meßkirch „Badischer Geniewinkel“,
verfügt über eine umfangreiche kaufmännische Ausbildung als Groß- und
Außenhandelskaufmann und Betriebswirt. Als jüngster
Außendienstmitarbeiter der Verpackungsbranche konnte er sich schon bald
als umsatzstärkster Verkäufer Deutschlands etablieren. Neben
umfangreichen Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Marketing,
Führung, Psychologie, Selbstorganisation und Mentale Arbeit hat er sich
auch zum lizensierten TempusTrainer an der Akademie der Tempus GmbH von
Absolvent Prof. Dr. Ajo ausgebildet.

Das erworbene Know-how zum erfolgreichen Aufbau des Unternehmens macht
Robert Nabenhauer zu einem Experten für Marketing, Verbindung, Führung
und Selbstmanagement. Mit seinem zweiten Unternehmen, der 2010
gegründeten Nabenhauer Consulting GmbH, möchte er dieses Wissen von
damals im Pre-Sale-Marketing aktiv weitergeben.

XING ist nicht ausschließlich das deutsche Business-Portal schlechthin –
es ist jedoch ein großer Jobmarkt. Besonders für Selbstständige,
Freelancer oder Freiberufler lassen sich hier profitable neue Aufträge
und Unternehmungen akquirieren. XING taugt dafür sehr in Ordnung und
praxistauglich, weil in aller Regel mit vorhandenen Kontakten eine
unvergleichlich persönliche und konkrete Ansprache des Auftraggebers
vermutlich gemacht wird.

Die Suche in Verbänden nach neumodischen Projekten

Die Nutzung der Suchfunktion ist eine Sache. Obendrein gibt es trotz
alledem gleichwohl noch die Aussicht, bewusst in Verbänden nach
Jobanzeigen zu suchen.

Gruppen gibt es in XING ausgesprochen viele, in dieser Art okay wie
40.000 sind es solcher Tage ( Stand: Juli 2011 ). Insbesondere die
großen Verbänden weisen beinahe sämtliche einen Jobmarkt auf, der
abgesondert von der Suchfunktion funktioniert und demnach überwiegend
genauso lediglich für die Gruppenmitglieder reserviert ist. Wenn Sie im
Menü „Gruppen“ unter „Gruppen finden“ ohne die Eingabe von Suchbegriffen
auf „Suchen“ klicken, erhalten sie sämtliche Gruppen angezeigt, wobei
XING nach 300 Gruppen das Suchergebnis abschneidet. Wenn Sie zugegeben
die Suchergebnisse sortieren, entweder nach Mitgliederzahl oder nach
Aktivität, erhalten Sie die attraktivsten Verbänden an erster Lokalität
angezeigt.

Wenn Sie sogar auf der rechten Seite noch weiter eingrenzen und sich
ausschließlich die in Wirklichkeit großen Verbänden anzeigen lassen,
können Sie das Suchergebnis noch weiter eingrenzen und verfeinern. Mit
der hier ausgewählten Spezifikation, ausschließlich Gruppen nebst 11.001
und mehr als 24.000 Mitgliedern anzeigen zu lassen, ergibt sich eine
Anzeige, die noch 135 Verbänden umfasst. Je größer nichtsdestotrotz die
Gruppe, desto wahrscheinlicher ist ein integrierter Jobmarkt.

Bevor Sie also in außergewöhnlichen, branchenrelevanten Gruppen nach
Jobangeboten suchen, können Sie sich erst mal die Angebote der größten
Verbänden eher anschauen.

Wichtig ist: teilweise erhalten Sie Einsicht in die Verbänden, und davon
in die wichtigen Job-Foren, lediglich mit einer vorhandenen
Gruppenmitgliedschaft. Diese ist flink erworben, klicken Sie problemlos
auf den Button „Mitglied werden“ in der Detailansicht der gebührenden
Gruppe.

Populäre Gruppen für Suchanfragen

Manchmal verstecken sich die Jobforen marginal, in der Gruppe „Gründer
und Selbstständige“ bspw. in der Rubrik „Brauche RAT, suche Partner“:

Trotz manchmal irreführender Forenbeschreibung kann sich dahinter eine
echte Fundgrube an potentiell interessanten Jobs verbergen. Die
Job-Suche gemeinschaftlich kostet jedoch marginal Zeit, denn des Öfteren
sind die Foren in gewissem Maße aufwendiger zu handhaben beim
durchsuchen als die allgemeine Suchfunktion.

Einige Foren schreiben aus diesem Grund verbindliche
Ausschreibungsformen vor, des Öfteren in der Beschaffenheit:
Gesuch/Angebot, Region/Stadt, Positionsbeschreibung. Das macht das
Durchsuchen natürlich weitaus leichter, unerfreulicherweise halten sich
abgesehen davon nicht sämtliche Themenstarter gleichwohl an eben
ebendiese Vorgaben. Häufiger kommt es vor, dass statt dessen ein
möglichst origineller Titel für das Thema gesucht wird.

Ärgerlich ist der originelle Titel trotz alledem, wenn Sie ernsthafte
Jobrecherche betreiben und in dieser Art natürlich Zeit auf Anzeigen
verschwenden, die im Grunde genommen nicht in Ihr Profil passen. Einen
außergewöhnlich umfassenden und akzeptabel unterschiedlichen
Stellenmarkt zur Verfügung stellt die Gruppe „Absolventen – Gesuche und
Angebote – Praktika – Nebenjobs – Diplomarbeiten – Berufseinstieg“, zu
erreichen unter
https://www.xing.com/net/pria66bd3x/gesucheundangebote/forums .
Hier wird äußerst sorgfältig unterteilt in verschiedene Kategorien:

Ich biete einen Job
– Ausbildung
– Praktikum
– Nebentätigkeit/Ferienjob/Job als Freiberufler
– Lokalität für Diplomarbeit/Dissertation
– Örtlichkeit für Berufsanfänger
– Stelle mit Berufserfahrung

Die gleiche Aufteilung ist als nächstes ebenfalls für die Personen
angelegt, die ein eigenes Gesuch online stellen müssen. Die
Zugriffszahlen in dieser Gruppe sind übrigens beeindruckend, unter „Ich
biete einen Job für Bewerber mit Berufserfahrung“ finden sich fast
19.000 Themen. Vom HR-Referenten bis zum Projektmanager sind im Zuge
alldem viele verschiedene Branchen abgedeckt.

Diese Gruppe taugt hervorragend für die schleunige Sichtung von
potenziell interessanten Job-Anfragen.

Regionalgruppen sind gleichwohl gute Fundquellen für Jobangebote. Hier
lohnt der Blick, in der Gruppe „XING Community München“ beispielsweise
hat den Jobmarkt in den „Marktplatz“ integriert. Mit Hilfe die regionale
Verbundenheit der Gruppenmitglieder differiert die Angebotsvielfalt der
Jobs gleichartig – denn hier finden sich nicht allein nur Vertriebler
oder Werbefachleute, sondern eben gleichfalls weitere Branchen erneut.

Die Gruppe „Social Network Marketing“

( https://www.xing.com/net/pria66bd3x/socialnetworkmarketing/forums )
von Nabenhauer Consulting geleitet, kann natürlich gleichfalls einen
Job-Bereich bieten. Als fachspezifisches Forum zur Verfügung stellt es
natürlich in erster Regel branchennahe Jobs, für Social Media
Geschäftsführer, Marketing-Experten und Sales-Manager. Rückfragen können
Sie entweder einfach an den Einsteller des Job-Angebots stellen – oder
als Antwort auf den Beitrag.

Dazu klicken sie unterhalb der Detailansicht des Beitrags auf die kleine
Sprechblase.

Danach erscheint das Beitragsfeld, in welchen Sie Ihren Text eintragen
können. Wichtig ist dabei: die Sprache ist bereits voreingestellt. Hier
sollten Sie also wenn irgend denkbar ebenso die Sprache verwenden, die
insgesamt für das Forum bestimmt wurde – in den mehrheitlichen Fällen
ist das Deutsch.

Über die Benachrichtigungsfunktion erhalten Sie eine E-Mail, die Sie im
Rahmen hinzukommenden Antworten auf dem Laufenden hält.

Gruppenbeiträge abonnieren

Ein Äquivalent zu den Suchaufträgen in der allgemeinen Suchfunktion
stellt das Abonnement von Gruppenbeiträgen dar. Das ist eine gute
Möglichkeit, um Ihre Suchanfrage mit Hilfe XING zu automatisieren und
hierdurch effektiv Zeit zu einsparen. Um ein gesamtes Unterforum zu
abonnieren, rufen Sie dieses zuerst auf. Sobald Sie auf „Beiträge dieses
Forums abonnieren“ klicken, ist das Abonnement indes schon durchgeführt.
Die Benachrichtigung erfolgt bequem und tagesaktuell über E-Mail, damit
Sie keine modernen Projekte verpassen.